Doppelflat bezeichnet das Nutzen von Telefon und Internet zum Pauschalpreis. Beim Telefonieren sind allerdings Sonder- und Mobiltelefonnummern davon ausgeklammert. Gleiches gilt für ausländische Rufnummern. Mit Mehrkosten ist also zu rechnen. Streng genommen handelt es sich bei diesen Angeboten also gar nicht um Flatrates. Dies gilt noch weniger für Zeit- und Volumentarife, die sich diesen Titel geben. Dennoch lohnen sich solche Angebote, sobald man Vielnutzer ist.
Auf der Suche nach einem neuen Anbieter für die Doppelflat kann man sich im Internet erkundigen. Dort gibt es Tarifrechner, die einem die geeignetsten Anbieter und Tarife präsentieren, nachdem man eine Reihe von Angaben gemacht hat. In Bezug auf die Internetnutzung muss dann beispielsweise angegeben werden, welche Verbindungsgeschwindigkeit bevorzugt wird. Hier beginnen die Angebote bei einer Datenübertragungsrate von 1000 Kbit/s. Je schneller man auf der Datenautobahn surfen will, desto tiefer muss der Kunde gewöhnlich in die Tasche greifen. Außerdem muss noch die Ortsvorwahl eingegeben werden, damit der Rechner heraussuchen
Die Preise haben sich inzwischen auf ein bestimmtes Niveau eingependelt.
Erst auf den zweiten Blick mögen einigen die Unterschiede auffallen. Dort geht es dann um Vertragslaufzeit, Art des Telefonanschlusses, Anschlussgebühren und Verbindungsgeschwindigkeiten. Achten Sie auch darauf, wie die Art des Anschlusses betitelt wird. Ist von einem DSL-, ISDN- oder Telefon-Anschluss die Rede? Suchen Sie sich einen Doppelflat-Tarif ohne Anschlussgebühren. Diese entfallen oft, wenn bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ein beworbener Tarif abgeschlossen wird.
Bei einigen Anbietern kann auch kein Call-by-Call Verfahren angewandt werden. D.h. sie müssen dann zu den vom Anbieter vorgeschriebenen Preisen ins Ausland telefonieren. Je kürzer die Vertragslaufzeit ihres Anbieters ist, desto besser. Dann können Sie nämlich schnell wechseln, falls zwischenzeitlich ein günstigeres Angebot auf dem Markt erschienen ist.
Was die Servicequalität der Telekommunikationsanbieter angeht, herrscht Nachholbedarf. So warten Kunden z.B. lange auf den Anschluss, welcher dann als nächstes Probleme bei der technischen Umstellung machen kann. Dann können einige Kunden mit den Angaben auf der Rechnung nichts anfangen.
Wie mit den Beschwerden umgegangen wird, steht bei den Verbrauchern ebenfalls in der Kritik. Wenn die Telekommunikationsanbieter auf ihren Anzeigen mit den Preisen für ihre Doppel-Flat werben, sind damit noch längst nicht die Gesamkosten erfasst. Die stehen dann kleingedruckt in Form einer Fußnote ganz unten auf der Seite. Die Grundgebühr kommt hinzu.