DSL-Anbieter

Welcher DSL-Anschluss soll es sein?

Wer sich DSL anschaffen oder seinen DSL-Anbieter wechseln will, dem stehen eine Unmenge an Auswahlmöglichkeiten offen. Agressiv wird in den Medien für die Produkte geworben. Da es sich beim DSL um einen Käufermarkt handelt, kann der Verbraucher, wenn er die nötige Gelduld aufbringt, einiges an Geld pro Monat sparen. Jedoch geht der Preiskampf zulasten des Leistungsumpfangs Service, wie sich noch herausstellen wird.  Entweder der Kunde holt sich über die Homepages der Unternehmen Informationen oder er sucht gleich einen DSL-Rechner auf, welcher dem Nutzer Recherchearbeit abnimmt.

In einen solchen Rechner muss dann beispielsweise die gewünschte Verbindungsgeschwindigkeit eingeben. Hierbei sollte man sich nach seinen Surfgewohnheiten richten. Wer wenig surft, dem sollte ein Anschluss von maximal 2.000 Kbit/s reichen. Wer mehr Ansprüche an das Internet stellt, sollte sich nicht mit einer Geschwindigkeit von unter 6.000 Kbit/s zufrieden geben. Mit der Königsklasse DSL 16.000 sind die Voraussetzungen für Triple Play erfüllt.  Nach der Eingabe der geforderten Daten erscheinen die geeignetsten DSL-Anbieter in einer Liste.

Nachholbedarf im Service

Die DSL-Anbieter bieten ihren Internetzugang häufig als Paket mit einer Telefonflatrate an. Wobei die Telefonflatrate keine echte ist, weil Sonderruf- und Mobiltelefonnummern sowie ausländische Telefonnummern nicht in der Leistung inbegriffen sind. Für Vielltelefonierer lohnt sich der Tarif dennoch. Bei der Kundenzufriedenheit müssen die DSL-Anbieter allerdings noch aufholen. Die Kunden beklagen gegenüber Verbraucherschützern lange Wartezeiten beim Anschluss und schlecht erreichbaren Kundendienst, der noch dazu inkompetent sei.

Zudem würden die Kunden darüber im Unklaren gelassen werden, was die Gründe für die Verzögerung sind. Enttäuscht sind die Kunden auch über die Geschwindigkeit, die oft nicht der versprochenen entspricht. Wollen die Verbraucher Beschwerden los werden, müssen Sie teure Rufnummern wählen. Statt durch lange Laufzeiten der Verträge sollen die Unternehmen die Kunden lieber durch guten Service und das Einhalten von Werbeversprechen an sich binden. So die Meinung der Verbraucherzentralen. Bloß sehe es bei der  Konkurrenz nicht rosiger aus.

Die DSL-Anbieter im Test

Im November 2008 hat die Stiftung Warentest zehn überregionale Internetanbieter getestet, von denen fünf nur die Note „ausreichend“ erhielten. Am besten schnitt die Telekom mit der Note „gut“ ab. Allerdings muss der Kunde für den Basistarif bereits knapp 30 Euro zahlen, während die die Konkurrenz etwa zehn Euro weniger im Monat kostet. Zum Freischalten brauchten die Probanden zwischen 14 und 65 Tagen. Die DSL-Anbieter offerieren ihre Angebote meist als Flatrate. Daneben werden Volumen- und Zeittarife angeboten.